WordPress Theme Detector: Theme herausfinden · Plugins erkennen → Hosting abfragen

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Mit diesem WordPress Theme Detector kannst du das Theme einer Website herausfinden und Plugins erkennen – du musst nur die Adresse eingeben. Abfragen lassen sich Name und Version des Themes, installierte Plugins, der Hosting-Anbieter und der IP-Bereich. Außerdem erklärt der Artikel, wann Pfadschutz oder ein CDN die Ergebnisse einschränken, und vergleicht externe Abfrage-Websites.

Füge die Adresse ein, um zu prüfen, ob eine Website mit WordPress erstellt wurde. https:// ist optional.

WordPress-Nutzung · Theme · Plugins abfragen
Gib eine Adresse ein, um WordPress-Nutzung, Theme, Plugins und Hosting-Daten zu prüfen.
Bei Websites mit Sicherheits-Plugin oder CDN können die Ergebnisse eingeschränkt sein, weil Informationen verborgen werden.
  • ↪️ Beispiele für Testergebnisse
  • → Beispiele für die Erkennung von WordPress-Plugins und Themes.
WordPress Theme und Plugins erkennen – Test 1 (typisches Ergebnis)
WordPress Theme und Plugins erkennen – Test 2 (mit Cloudflare)

Auch wenn Informationen mit Hide My WP o. Ä. verborgen sind: Läuft die Website auf LiteSpeed, steht praktisch fest, dass sie WordPress nutzt.

WordPress Theme und Plugins erkennen – Test 4 (LiteSpeed: trotz Firewall als WordPress erkennbar)

Ⅰ. So nutzt du den Detector für WordPress-Plugins und Themes

  • ↪️ WP Detector

Nach der Abfrage erscheint das Ergebnis in der Reihenfolge Erkennungs-Badge, Theme, Plugins und Hosting. Bei so vielen Einträgen ist anfangs nicht klar, wohin man schauen soll. Vor allem werden Plugins an zwei Stellen angezeigt, und weil die beiden Bereiche sie auf unterschiedliche Weise finden,
ist es kein Fehler, wenn einer davon leer bleibt. Im Folgenden die Bedeutung der einzelnen Einträge der Reihe nach.

1️⃣ Die drei Erkennungs-Badges

Nach der Abfrage erscheint über der Adresse ein Badge. Je nach Farbe und Text hat es eine andere Bedeutung.

  1. Grün: [WordPress] bedeutet, dass die Website sicher mit WordPress erstellt wurde. Mindestens eine Spur wie der wp-content-Pfad, das generator-Meta-Tag oder der Link zur REST API ist vorhanden.
  2. Orange: [WordPress (Pfade verborgen)] bedeutet: Es ist WordPress, aber die Pfade zu Theme und Plugins sind verborgen. Das passiert, wenn ein Sicherheits-Plugin die Ordnernamen ändert. Das Tool hat nichts übersehen – die Website hat es verborgen.
  3. Rot: [Kein WordPress] bedeutet, dass keine WordPress-Spuren gefunden wurden. Die Website ist anders aufgebaut, oder ein vorgeschaltetes CDN verdeckt die Ursprungsdaten.
  4. Unter dem Badge: Unter [Grundlage der Erkennung] steht, anhand welcher Spuren erkannt wurde. Gibt es nur eine Spur, ist die Aussage entsprechend unsicher.

2️⃣ Unterschied zwischen „Plugins (aus Pfaden)“ und „Weitere Funde“

Im Ergebnis erscheinen Plugins an zwei Stellen, weil sie auf unterschiedliche Weise gefunden werden.

„Plugins (aus Pfaden)“ liest die Namen direkt aus den Dateipfaden. Das ist genau, setzt aber voraus, dass Pfade wie /wp-content/plugins/Name/ im Quelltext stehen. Fasst ein Cache-Plugin mehrere Dateien zu einer zusammen, verschwinden die Pfade, und es wird nichts angezeigt.

„Weitere Funde (Theme · Plugins)“ stützt sich auf andere Spuren: Wörter in zusammengeführten Dateinamen, eindeutige Klassen auf der Seite oder Antwort-Header des Servers. Das funktioniert auch, wenn Pfade geändert wurden oder fehlen. Bekannte Einträge erscheinen mit ihrem offiziellen Namen, unbekannte mit dem Namen (Slug), den die Website registriert hat. Auch der Theme-Name steht hier.

Ist der obere Bereich leer und nur der untere gefüllt, wurden die Assets optimiert. Steht oben etwas, das unten fehlt, handelt es sich um ein Plugin ohne weitere Spuren. Erst beide Bereiche zusammen ergeben ein Bild nahe am tatsächlichen Aufbau.

3️⃣ Hosting- und Netzwerkdaten

Im Bereich Hosting stehen Server- und Netzwerkdaten.

Was die Hosting-Einträge bedeuten
Die sieben Einträge in der Hosting-Tabelle des Ergebnisses:
IP
Die Adresse des angefragten Servers.
Reverse DNS
Der für die IP eingetragene Domainname. Steht hier etwa amazonaws/ vultr im Namen, erkennst du den Hoster sofort.
Webserver
Art der Serversoftware wie nginx oder Apache.
CDN
Wird angezeigt, wenn die Website über ein Content Delivery Network läuft.
Anbieter
Der eingetragene Anbieter des Netzwerks, zu dem die IP gehört. Auch ohne Reverse DNS verfügbar.
Netzwerk
AS-Nummer, IP-Bereich und Ländercode.
Vermutetes Hosting
Das aus diesen Daten abgeleitete Hosting-Unternehmen.

Wichtig: Bei Websites mit CDN gehören die angezeigte IP und der Anbieter zum CDN. Wo der eigentliche Server steht, lässt sich nicht bestimmen; in diesem Fall erscheint unter dem Ergebnis ein Hinweis. Den Ursprung zu verbergen ist der Zweck eines CDN – andere Abfrage-Tools zeigen dasselbe.

Auch beim selben Unternehmen kann die Angabe abweichen. Cloudways zum Beispiel betreibt keine eigenen Server, sondern mietet die Infrastruktur anderer Anbieter; deshalb steht unter Anbieter das Infrastrukturunternehmen, und unter Vermutetes Hosting erscheinen manchmal beide.

Ⅱ. Wenn Theme und Plugins nicht erkannt werden

Manchmal bleiben Theme und Plugins nach der Abfrage leer. Meist liegt das nicht am Tool, sondern daran, dass die abgefragte Website Informationen verbirgt oder anders aufgebaut ist. Es gibt drei Hauptursachen.

1️⃣ Plugins zum Pfadschutz

WordPress lädt Theme- und Plugin-Dateien aus /wp-content/themes/Name/ und /wp-content/plugins/Name/. Abfrage-Tools lesen die Namen aus diesen Pfaden. Umgekehrt genügt es, die Ordnernamen zu ändern, um die Abfrage zu blockieren.

Diese Aufgabe übernehmen Sicherheits-Plugins wie Hide My WP. Sie ersetzen Ordnernamen durch zufällige Zeichen, verlegen die Login-Adresse und benennen sogar die readme-Datei um. Bei einer Abfrage solcher Websites zeigt das Badge orange „WordPress (Pfade verborgen)“, und Theme und Plugins bleiben leer.

Dass es sich um WordPress handelt, lässt sich kaum verbergen, denn Spuren wie der REST-API-Link oder das Emoji-Skript haben mit den Pfaden nichts zu tun. Deshalb wird WordPress erkannt, die Details bleiben aber verborgen.

Ganz dicht ist das trotzdem nicht. Ordnernamen ändern sich, Dateinamen bleiben oft gleich, sodass einiges über Wörter in zusammengeführten Dateinamen unter „Weitere Funde“ auftaucht.

2️⃣ Websites hinter einem CDN

Ein CDN ist ein Zwischenserver zwischen Besuchern und Ursprungsserver. Cloudflare, das bekannteste Beispiel, schaltet sich genau so dazwischen: Greift ein Abfrage-Tool zu, verbindet es sich nicht mit dem Ursprung, sondern mit dem CDN-Server; IP und Anbieter gehören dann zum CDN.

In diesem Fall erscheint unter dem Ergebnis ein Hinweis. Bei welchem Unternehmen der Ursprungsserver steht, lässt sich nicht bestimmen. Den Ursprung zu verbergen ist einer der Zwecke eines CDN – andere Abfrage-Tools liefern dasselbe Ergebnis.

Je nach CDN-Einstellung wird sogar die WordPress-Erkennung blockiert. Sperren Sicherheitsregeln automatische Zugriffe, erhält das Tool die Seite gar nicht und zeigt „Kein WordPress“ – obwohl es eigentlich WordPress ist.

3️⃣ Pfade verschwinden durch Asset-Optimierung

Cache-Plugins fassen aus Geschwindigkeitsgründen mehrere CSS- und JS-Dateien zu einer zusammen. WP Rocket/ Autoptimize, zum Beispiel, machen das mit ihrer Funktion zum Zusammenführen von Dateien. Dann bleibt statt der einzelnen Plugin-Ordner nur eine zusammengeführte Datei übrig, und aus den Pfaden lassen sich keine Namen mehr auslesen.

Das ist keine Absicht zum Verbergen, sondern eine Folge der Optimierung. Darum ist „Plugins (aus Pfaden)“ oft leer, während unter „Weitere Funde“ mehrere Einträge stehen – in zusammengeführten Dateinamen und eindeutigen Klassen auf der Seite bleiben Spuren.

Zusammengefasst ergeben die drei Fälle Folgendes: Bei Pfadschutz wird nur WordPress erkannt und alle Details bleiben verborgen; beim CDN sind auch die Hosting-Daten verdeckt; bei Asset-Optimierung verschwinden nur die Pfade, Spuren bleiben. Welcher Fall vorliegt, erkennst du, wenn du das Badge und die beiden Plugin-Bereiche vergleichst.

Ⅲ. Websites zum Herausfinden des WordPress Themes im Vergleich

Websites zur WordPress-Erkennung im Vergleich
Die abfragbaren Einträge und Besonderheiten unterscheiden sich. Findet ein Tool nichts, probiere zusätzlich ein anderes.
Empfehlung für Theme-Daten
WordPress Theme Detector
wpthemedetector.com
WordPress-Erkennung Theme Eltern-Theme Plugin Verlauf Hosting
Auch bei Websites mit Child-Theme findet es das Eltern-Theme und zeigt Theme-Version, Entwickler, Bezugsquelle und Nutzungsstatistik. Außerdem lässt sich nachsehen, welche Themes und Plugins früher verwendet wurden. Bei Theme-Daten ist es am gründlichsten, Hosting-Daten bietet es aber nicht.
1 Scan WP
scanwp.net
WordPress-Erkennung Theme Plugin
Es verfügt über eine eigene Theme- und Plugin-Datenbank und zeigt mehr Informationen an, als in der style.css steht.
Zur Website
2 IsItWP
isitwp.com
WordPress-Erkennung Theme Plugin Hosting
Ein Abfrage-Tool, das nach eigener Aussage neben Theme und Plugins auch Hosting-Daten liefert.
Zur Website
3 WordPress Analytics
wp-data.com
WordPress-Erkennung Theme Plugin Hosting Agentur
Es analysiert nach eigener Aussage Theme, Plugins, Hosting und sogar die umsetzende Agentur in einem Durchgang. Da viele Plugins abgefragt werden, dauert es entsprechend länger.
Zur Website
4 What WP Theme Is That
whatwpthemeisthat.com
WordPress-Erkennung Theme Plugin
Konzentriert sich darauf, WordPress und das Theme zu erkennen. Bei Websites mit Sicherheits-Plugin werden kaum Plugins gefunden.
Zur Website
Grau dargestellte Einträge sind nur eingeschränkt abfragbar oder erscheinen je nach Website nicht. Der Funktionsumfang der Tools kann sich ändern.

Ⅳ. So verhinderst du, dass deine Website abgefragt wird

Bisher ging es darum, fremde Websites abzufragen. Umgekehrt kannst du auf dieselbe Weise prüfen, wie viel deine eigene Website preisgibt. Ist bekannt, welche Themes und Plugins du nutzt, können Angriffe auf bekannte Schwachstellen dieser Versionen folgen – die Details zu verbergen ist daher sinnvoll.

Vorab eine Voraussetzung: Vollständig verbergen ist nicht möglich, denn wer den Quelltext direkt ansieht, lässt sich nicht aufhalten. Ziel ist es, automatische Abfrage-Tools daran zu hindern, Listen auszulesen.

1️⃣ Plugins zum Pfadschutz

Der direkteste Weg. Plugins wie Hide My WP ändern die Pfade /wp-content/themes/ und /wp-content/plugins/ in zufällige Namen. Das Auslesen von Namen aus Pfaden funktioniert dann nicht mehr; eine Abfrage zeigt nur „WordPress (Pfade verborgen)“, Theme und Plugins bleiben leer.

Dazu kommen Funktionen wie das Ändern der Login-Adresse oder das Umbenennen der readme-Datei. Da automatisierte Scans zuerst die Standardpfade durchsuchen, hält schon das Ändern der Pfade viele Versuche ab.

Prüfe nach dem Einrichten unbedingt die Darstellung. Weil Pfade geändert werden, kann bei manchen Plugins CSS oder JS kaputtgehen. Leere den Cache und kontrolliere die Website am PC und auf dem Smartphone.

2️⃣ CDN einsetzen

Steht ein CDN davor, verbinden sich Abfrage-Tools mit dem CDN-Server statt mit dem Ursprungsserver. IP, Anbieter und Netzwerkdaten gehören dann zum CDN, und der tatsächliche Serverstandort bleibt verdeckt.

Mit Sicherheitsregeln lässt sich das ausweiten. Werden als automatisiert erkannte Zugriffe gesperrt, erhalten Abfrage-Tools die Seite gar nicht, und selbst die WordPress-Nutzung bleibt unbestätigt.

Je strenger die Regeln, desto größer allerdings das Risiko, auch Suchmaschinen-Crawler auszusperren. Prüfe nach Änderungen an den Sperrregeln den Indexierungsstatus in der Search Console.

3️⃣ Per Firewall sperren

Dabei sperrst du den Zugriff bestimmter Abfrage-Websites direkt in der Server-Firewall. Stehen deren IP oder User-Agent auf der Sperrliste, schlägt die Abfrage fehl. Das ist aufwendiger als die beiden anderen Wege, und ändert die Website ihre IP, musst du erneut sperren.

WordPress Theme Detector: Theme herausfinden · Plugins erkennen → Hosting abfragen

Auch das Abfrage-Tool auf dieser Seite hat uknew.co von Abfragen ausgeschlossen. Gibst du oben uknew.co ein, erscheint ein Hinweis auf den Ausschluss. Mit anderen Tools sind diese Informationen trotzdem abrufbar – es ist also keine vollständige Sperre, und realistisch ist das Ziel, automatische Abfragen zu blockieren.

Du musst nicht alle drei Wege umsetzen. Schon der Pfadschutz verbirgt die meisten Details, und nutzt du bereits ein CDN, sind die Hosting-Daten automatisch verdeckt.

Ⅴ. FAQ

Weil sie auf unterschiedliche Weise gefunden werden. „Plugins (aus Pfaden)“ liest die Namen direkt aus den Dateipfaden, „Weitere Funde“ erkennt Plugins auch dann, wenn die Pfade verschwunden sind – anhand von Dateinamen oder eindeutigen Kennzeichen auf der Seite. Fasst ein Cache-Plugin Dateien zusammen, verschwinden die Pfade; dann bleibt der obere Bereich leer und nur der untere ist gefüllt. Erst beide Bereiche zusammen ergeben ein Bild, das der tatsächlichen Installation nahekommt.

Meist hat die abgefragte Website die Informationen verborgen: Ein Sicherheits-Plugin hat die Ordnernamen geändert, ein vorgeschaltetes CDN verdeckt den Ursprung, oder ein Cache-Plugin hat Dateien zusammengeführt, sodass die Pfade fehlen. Zeigt das Badge „WordPress (Pfade verborgen)“, liegt der erste Fall vor; in allen anderen Fällen nennt der Hinweis unter dem Ergebnis die Ursache.

Jedes Tool stützt sich auf andere Anhaltspunkte. Manche lesen nur Dateipfade, manche gleichen mit einer eigenen Datenbank ab, andere öffnen bekannte Dateien direkt. Auch der Cache-Zustand zum Zeitpunkt der Prüfung wirkt sich aus. Wenn ein Tool nichts findet, heißt das nicht, dass nichts da ist – zwei oder drei Tools zusammen sind genauer.

Automatische Abfragen lassen sich weitgehend verhindern. Ändert ein Plugin zum Pfadschutz die Ordnernamen, bleiben Theme und Plugins leer, und ein CDN verdeckt die Hosting-Daten. Wer jedoch den Quelltext direkt ansieht, lässt sich nicht aufhalten – vollständig verbergen ist nicht möglich. Die Methoden stehen oben in Kapitel Ⅳ.

Bei Websites ohne CDN ja. Läuft die Website über ein CDN, gehören die angezeigte IP und der Anbieter zum CDN, und der Standort des Ursprungsservers lässt sich nicht bestimmen. In diesem Fall erscheint unter dem Ergebnis ein Hinweis, sodass du es unterscheiden kannst.

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